{"id":1577,"date":"2020-04-06T09:44:40","date_gmt":"2020-04-06T07:44:40","guid":{"rendered":"https:\/\/d800fotos.wordpress.com\/?p=1577"},"modified":"2020-04-06T09:44:40","modified_gmt":"2020-04-06T07:44:40","slug":"das-versagen-des-risikomanagements","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.d80fotos.de\/?p=1577","title":{"rendered":"Das Versagen des Risikomanagements"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/d800fotos.files.wordpress.com\/2020\/04\/vg8_8066_on1_landscape.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1580\" src=\"https:\/\/d800fotos.files.wordpress.com\/2020\/04\/vg8_8066_on1_landscape.jpg\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"292\" srcset=\"https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/vg8_8066_on1_landscape.jpg 2002w, https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/vg8_8066_on1_landscape-300x150.jpg 300w, https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/vg8_8066_on1_landscape-1024x511.jpg 1024w, https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/vg8_8066_on1_landscape-768x384.jpg 768w, https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/vg8_8066_on1_landscape-1536x767.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a>Der neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat Deutschland getroffen und es wurden von der Regierung einschneidende Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Folgen ergriffen.<\/p>\n<p>Die relativ guten Zahlen, die Deutschland in der Krise vorweisen kann, als das Ergebnis einer besonnenen Reaktion, zeigen wohl, dass unser Gesundheitssystem nicht so schlecht ist wie in vielen anderen Regionen der Welt. Dennoch \u00fcberrascht, wie wenig man bei der Kenntnis des weiter unten beschriebenen Szenarios auf ein solches vorbereitet war.<\/p>\n<p>Auch sind die berichteten Zahlen nicht besonders aussagekr\u00e4ftig. Sie sind immer nur eine Momentaufnahme und zeigen nur das Ergebnis der Tests an. Die Tests folgen der Nachfrage der vornehmlichen Infizierten und geben damit keinerlei Anhaltspunkt \u00fcber den tats\u00e4chlichen Anteil der Infizierten in der Bev\u00f6lkerung. Wenn man an die Methoden an die Berechnung von Trends bei Wahlen denkt, ist es unverst\u00e4ndlich diese Methodik nicht in der jetzigen Krise angewandt werden. Es gibt bisher keine Testung einer repr\u00e4sentativen Gruppe, sondern nur Zahlen die im Wesentlichen vom Zufall abh\u00e4ngen: Wer wird getestet, wer nicht.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Was zur Bewertung der Zahlen fehlt, ist die Anzahl der durchgef\u00fchrten Tests und damit die Relation zu den Ansteckungen. Einzig die Zahl der Todesf\u00e4lle kann man in Relation zu der Gesamtbev\u00f6lkerung betrachten und dann in Relation zu den Zahlen wie viele Menschen t\u00e4glich auch ohne den Corona-Virus sterben, nicht aber in Relation zu den getesteten F\u00e4llen. Nicht zu erkennen ist, ob die Menschen mit dem Corona-Virus gestorben sind oder durch den Virus. So gesehen sind sie eine schwache Basis f\u00fcr zuk\u00fcnftige Entscheidungen.<\/p>\n<p>Nun ist auch mitten in der Krise die Frage zu stellen, ob die ergriffenen Ma\u00dfnahmen zielf\u00fchrend sind und eine ausreichende Vorsorge f\u00fcr den Pandemiefall getroffen worden ist. Daran gibt es zumindest wie im Folgenden dargelegt berechtigte Zweifel.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1589\" src=\"https:\/\/d800fotos.files.wordpress.com\/2020\/04\/p1010092_on1_landscape.jpg\" alt=\"OLYMPUS DIGITAL CAMERA\" width=\"1441\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/p1010092_on1_landscape.jpg 1441w, https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/p1010092_on1_landscape-300x208.jpg 300w, https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/p1010092_on1_landscape-1024x711.jpg 1024w, https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/p1010092_on1_landscape-768x533.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1441px) 100vw, 1441px\" \/><\/p>\n<p>Im Protokoll der 247. Sitzung des Deutschen Bundetages am 14.6.2012 wurde folgendes vermerkt: \u201eDie Vorsitzenden der folgenden Aussch\u00fcsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss gem\u00e4\u00df \u00a7 80 Absatz 3 Satz 2 der Gesch\u00e4ftsordnung von einer Berichterstattung zu den nachstehenden Vorlagen absieht: . Bericht zur Risikoanalyse im Bev\u00f6lkerungsschutz 2012 &#8211; Drucksachen 17\/12051, 17\/12238 Nr. 1.6 .\u201c<\/p>\n<p>Diese Drucksache kann man hier einsehen: https:\/\/pdok.bundestag.de\/index.php?qsafe=&amp;aload=off&amp;q=17%2F12051&amp;x=0&amp;y=0&amp;df=07.09.1949&amp;dt=28.03.2020<\/p>\n<p>Ab Seite 55 ist das Szenario einer Corona-Pandemie im Detail beschrieben. Die dort geschilderte Situation ist dem jetzt eingetreten Fall zum Verwechseln \u00e4hnlich. Ihr folgt eine Bewertung der Risken. Was im Detail danach mit diesem Dokument geschehen ist, bleibt unklar.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall klingt alles erst einmal nach \u201eabgelegt und vergessen\u201c.<\/p>\n<p>Nach einem guten Start wurde nicht weiter gemacht und jetzt hat man ein Problem. Gutes Risikomanagement soll daf\u00fcr sorgen, dass Probleme erst gar nicht auftreten. Der Lieblingssatz dazu ist: &#8222;Ein Problem ist ein Risiko, das wir \u00fcbersehen haben.&#8220; Risikomanagement ist der bewusste Umgang mit Risiken bzw. Unsicherheiten. Man wei\u00df etwas k\u00f6nnte geschehen, aber man wei\u00df nicht wann und ob wirklich.<\/p>\n<p>Risikomanagement f\u00fchrt dazu, Ma\u00dfnahmen zu planen, die Probleme verhindern, zumindest aber reduzieren k\u00f6nnen. Dann aber tats\u00e4chlich zu tun, was man sich vorgenommen hat, besonders wenn es um die Risikobew\u00e4ltigung geht, ist nicht immer einfach. Risikobew\u00e4ltigung kann eine Beseitigung der Bedrohung, die Vermeidung sein, eine \u00dcbertragung auf andere, eine Entsch\u00e4rfung durch Reduzierung Eintrittswahrscheinlichkeit und\/oder Reduzierung der Auswirkungen eines Risikoeintritts (Minderung) oder seine bewusste Akzeptanz.<\/p>\n<p>Das Dilemma des Risikomanagements wird mit folgenden Tatsachen deutlich:<\/p>\n<ul>\n<li>Wenn man nicht macht, was man sich zur Verhinderung eines Problems ausgedacht hat, und das Problem tritt nicht ein, hat man Geld und Zeit gespart.<\/li>\n<li>Wenn man nicht macht, was man sich zur Verhinderung eines Problems ausgedacht hat und das Problem tritt dann tats\u00e4chlich ein, kann das viel mehr Geld und Zeit kosten als eine Risikobew\u00e4ltigungsma\u00dfnahme.<\/li>\n<li>Wenn man macht, was man sich zur Verhinderung eines Problems ausgedacht hatte und es ist gelungen, damit ein Problem zu verhindern, hat man, wenn die Bew\u00e4ltigungsma\u00dfnahme preiswerter war als der Schaden, der h\u00e4tte entstehen k\u00f6nnen, sehr viel Geld und Zeit gespart.<\/li>\n<li>Wenn man macht, was man sich zur Verhinderung eines Problems ausgedacht hat und das Problem dann nicht eintritt, dann wei\u00df man leider immer noch nicht, ob das Problem nicht eingetreten ist, weil die Risikobew\u00e4ltigungsma\u00dfnahme daf\u00fcr gesorgt hat oder ob es auch ohne diese Ma\u00dfnahme nicht eingetreten w\u00e4re.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Keiner wei\u00df, was in der Zukunft passieren wird, aber es ist gut darauf vorbereitet zu sein.<\/p>\n<p>Das unter F\u00fchrung des Robert-Koch-Institutes vorgelegte Szenario hat prinzipiell alle Voraussetzungen f\u00fcr ein gutes Risikomanagement geschaffen. Das Risikomanagement hat danach eben nicht ausreichend funktioniert. Es erging der Analyse dem Anschein nach wie vielen Risikoanalysen und Beschreibungen von m\u00f6glichen Szenarien: Sie werden &#8211; wenn \u00fcberhaupt zur Kenntnis genommen &#8211; danach abgelegt, ohne die entscheidenden Schritte der Risikobew\u00e4ltigung anzugehen. Im Idealfall tr\u00e4gt Risikomanagement dazu bei, dass das erwartete Szenario gar nicht erst eintritt oder zumindest die Folgen des Eintritts reduziert werden.<\/p>\n<p>Die Risikobewertung im Szenario zeigt folgendes Bild:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1586\" src=\"https:\/\/d800fotos.files.wordpress.com\/2020\/04\/06-04-_2020_09-36-04-1.jpg\" alt=\"06-04-_2020_09-36-04\" width=\"761\" height=\"1101\" srcset=\"https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/06-04-_2020_09-36-04-1.jpg 761w, https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/06-04-_2020_09-36-04-1-207x300.jpg 207w, https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/06-04-_2020_09-36-04-1-708x1024.jpg 708w\" sizes=\"auto, (max-width: 761px) 100vw, 761px\" \/><\/p>\n<p>Dem ganzen Szenario liegt eine Wahrscheinlichkeit von C entsprechend \u201ebedingt wahrscheinlich\u201c zu Grunde. Die einzelnen Risiken (Schadensparameter) wurden nicht in ihrer Wahrscheinlichkeit bewertet. Eintrittswahrscheinlichkeits-Klassen sind wie folgt definiert.<\/p>\n<p>A: sehr unwahrscheinlich<br \/>ein Ereignis, das statistisch in der Regel einmal in einem Zeitraum von \u00fcber 10.000 Jahren eintritt<\/p>\n<p>B: unwahrscheinlich<br \/>ein Ereignis, das statistisch in der Regel einmal in einem Zeitraum von 1.000 bis 10.000 Jahren eintritt<\/p>\n<p>C: bedingt wahrscheinlich<br \/>ein Ereignis, das statistisch in der Regel einmal in einem Zeitraum von 100 bis 1.000 Jahren eintritt<\/p>\n<p>D: wahrscheinlich<br \/>ein Ereignis, das statistisch in der Regel einmal in einem Zeitraum von 10 bis 100 Jahren eintritt<\/p>\n<p>E: sehr wahrscheinlich<br \/>ein Ereignis, das statistisch in der Regel einmal in einem Zeitraum von 10 Jahren oder h\u00e4ufiger eintritt<\/p>\n<p>Die Schadensausma\u00df-Klassen sind f\u00fcr einzelne Schadensparameter unterschiedlich beschrieben. A ist immer der niedrigste Schaden, E der h\u00f6chst m\u00f6gliche. Am Beispiel der Auswirkungen auf die private Wirtschaft werden die Unterschiede deutlich.<\/p>\n<p>A:<\/p>\n<p>Durch das Ereignis verursachte Kosten f\u00fcr die Privatwirtschaft k\u00f6nnen ann\u00e4hernd vollst\u00e4ndig durch die betroffenen Unternehmen getragen werden. Es gibt keine \u00fcber-regionalen Auswirkungen.<\/p>\n<p>B:<\/p>\n<p>Durch das Ereignis verursachte Kosten f\u00fcr die Privatwirtschaft k\u00f6nnen zum gr\u00f6\u00dften Teil durch die betroffenen Unternehmen getragen werden. Es gibt geringe \u00fcberregionale Auswirkungen.<\/p>\n<p>C:<\/p>\n<p>Durch das Ereignis verursachte Kosten f\u00fcr die Privatwirtschaft haben einen \u00fcberregionalen Umfang und ein Teil der betroffenen Unternehmen kann diese nicht aus eigener Kraft tragen. Kurz-bis mittelfristige Umsatzausf\u00e4lle sind f\u00fcr die betroffenen Branchen bzw. Firmen zu erwarten. Einige Firmen gehen in die Insolvenz, weitere Firmen sind von Insolvenz bedroht; in einigen Branchen sind kurzfristige \u00fcberregionale Auswirkungen (Zulieferfirmen) festzustellen.<\/p>\n<p>D:<\/p>\n<p>Durch das Ereignis verursachte Kosten f\u00fcr die Privatwirtschaft haben einen gro\u00dfen, \u00fcberregionalen Umfang, und viele der betroffenen Unternehmen k\u00f6nnen diese nicht aus eigener Kraft tragen. Mittel-bis l\u00e4ngerfristige Umsatzausf\u00e4lle sind f\u00fcr die betroffenen Branchen bzw. Firmen zu erwarten. Zahlreiche Firmen gehen in die Insolvenz, weitere Firmen sind von Insolvenz bedroht; in einigen Branchen sind mittelfristige \u00fcberregionale Auswirkungen (Zulieferfirmen) festzustellen. Der Bund ist gefordert, Wiederaufbau-programme zu f\u00f6rdern. Rezession droht.<\/p>\n<p>E:<\/p>\n<p>Durch das Ereignis verursachte Kosten f\u00fcr die Privatwirtschaft haben einen erheblichen, \u00fcberregionalen Umfang, und ein Gro\u00dfteil der betroffenen Unternehmen kann diese nicht aus eigener Kraft tragen. Langfristige Umsatzausf\u00e4lle sind f\u00fcr die betroffenen Branchen bzw. Firmen zu erwarten. Eine Vielzahl an Firmen geht in die Insolvenz, viele weitere Firmen sind von Insolvenz bedroht; in einigen Branchen sind bundesweite Auswirkungen (Zulieferfirmen) festzustellen. Die gesamte Volkswirtschaft ger\u00e4t aufgrund des Ereignisses in eine Rezession, Konjunkturprogramme sind notwendig.<\/p>\n<p>Die meisten Auswirkungen werden mit der h\u00f6chst m\u00f6glichen Stufe E bewertet. Bei dem Schutzgut \u201eMensch\u201c besagt die Schadensklasse E bei dem Schadensparameter \u201eTote\u201c, dass mehr als 10.000 Tote erwartet werden.<\/p>\n<p>Das Szenario in der medizinischen Versorgung beschreibt die Studie so:<\/p>\n<p>\u201eDie hohe Zahl von Konsultationen und Behandlungen stellt sowohl Krankenh\u00e4user als auch niedergelassenen \u00c4rzte vor immense Probleme. Die medizinische Versorgung bricht bundesweit zusammen. Die personellen und materiellen Kapazit\u00e4ten reichen nicht aus, um die gewohnte Versorgung aufrecht zu erhalten. Der aktuellen Kapazit\u00e4t von 500.000 Krankenhausbetten(reine Bettenanzahl, von denen ein Teil bereits von anders Erkrankten belegt ist, die Bettenzahl lie\u00dfe sich durch provisorische Ma\u00dfnahmen leicht erh\u00f6hen) stehen im betrachteten Zeitraum (1. Welle) mehr als 4 Millionen Erkrankte gegen\u00fcber, die unter normalen Umst\u00e4nden im Krankenhaus behandelt werden m\u00fcssten. Der \u00fcberwiegende Teil der Erkrankten kann somit nicht ad\u00e4quat versorgt werden, so dass die Versorgung der meisten Betroffenen zu Hause erfolgen muss. Notlazarette werden eingerichtet. Auch im Gesundheitsbereich kommt es zu \u00fcberdurchschnittlich hohen Personalausf\u00e4llen (z.B. aufgrund erh\u00f6hter Ansteckungsgefahr, psycho-sozialer Belastungen) bei gleichzeitig deutlich erh\u00f6htem Personalbedarf. Arzneimittel, Medizinprodukte, pers\u00f6nliche Schutzausr\u00fcstungen und Desinfektionsmittel werden verst\u00e4rkt nachgefragt. Da Krankenh\u00e4user, Arztpraxen und Beh\u00f6rden in der Regel auf schnelle Nachlieferung angewiesen sind, die Industrie die Nachfrage jedoch nicht mehr vollst\u00e4ndig bedienen kann, entstehen Engp\u00e4sse. Aufgrund der hohen Sterberate stellt auch die Beisetzung der Verstorbenen eine gro\u00dfe Herausforderung dar (Massenanfall an Leichen, Sorge vor Infektiosit\u00e4t).\u201c<\/p>\n<p>Die sogenannten Risikoanalysen im Bev\u00f6lkerungsschutz wurden seit 2012 bis 2018 j\u00e4hrlich erstellt. Folgende Risikoanalysen wurden seit 2012 durchgef\u00fchrt:<\/p>\n<ul>\n<li>Extremes Schmelzhochwasser aus den Mittelgebirgen (2012)<\/li>\n<li>Pandemie durch Virus Modi-SARS (2012)<\/li>\n<li>Wintersturm (2013)<\/li>\n<li>Sturmflut (2014)<\/li>\n<li>Freisetzung radioaktiver Stoffe aus einem Kernkraftwerk (2015)<\/li>\n<li>Freisetzung chemischer Stoffe (2016)<\/li>\n<li>R\u00fcckblick auf die bisherigen Analysen (2017)<\/li>\n<li>D\u00fcrre (2018)<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr 2019 war im Archiv der Dokumente des Deutschen Bundestages im Internet keine Risikoanalyse zu finden.<\/p>\n<p>In dem R\u00fcckblick aus 2017 wir die Pandemie in einer vergleichenden Darstellung zum Schadensausma\u00df bezogen auf den Schadensparameter \u201eVerletzte\/Erkrankte\u201c mit 78 Millionen am kritischsten bewertet.<\/p>\n<p>Im Bundestag wurden diese Analysen in den letzten Jahren maximal in den zust\u00e4ndigen Aussch\u00fcssen beraten. Immer wieder wird sich auf die Zust\u00e4ndigkeit der L\u00e4nder, Landkreise und kreisfreien St\u00e4dte f\u00fcr den Katastrophenschutz bezogen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/pdok.bundestag.de\/\">Hier<\/a> findet man die oben angesprochenen Dokumente mit der entsprechenden Suche.<\/p>\n<p><strong>Was h\u00e4tte man besser machen k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n<p>Die Einsch\u00e4tzung und Bewertung der Risiken erscheinen korrekt. Allerdings, wenn ein Risiko in hundert Jahren einmal zum Problem wird, dann hei\u00dft das nicht, dass es 100 Jahre dauern muss, bis es tats\u00e4chlich eintritt. Es kann genauso gut in den n\u00e4chsten Sekunden passieren. Ungew\u00f6hnlich erscheint in der Risikoanalyse, dass die einzelnen Risiken nicht in ihrer Wahrscheinlichkeit bewertet wurden.<\/p>\n<p>Und die Auswirkungen (Schadensausma\u00df) einer Pandemie wurden in der Analyse (Seite 56) bis auf die Umweltbelastung mit E, der h\u00f6chst m\u00f6glichen Bewertung versehen. Die Wahrscheinlichkeit mit der mittleren Bewertung (bedingt wahrscheinlich). Wenn man die jeweiligen Kategorien A bis E mit Zahlen von 1 bis 5 versieht und den Gesamtrisikowert berechnet (Risikowert = Wahrscheinlichkeit x Auswirkung) dann kommt man auf einen Risikowert von 3 x 5 = 15 bei einem m\u00f6glichen Maximalert von 25. Es gibt nur noch drei h\u00f6here Stufen 16, 20 und 25. Es erscheint leichtfertig ein solch hohes Risiko so wenig beachtet zu haben. Im Risikomanagementplan sollten Risiken in Kategorien eingestuft und Handlungsempfehlungen im Umgang ihnen festgelegt werden.<\/p>\n<p>Eine Risikoanalyse und ein Szenario, das den Katastrophenfall beschreibt, sind noch kein Risikomanagement. Risikomanagement darf sich nicht auf die Analyse von Risken beschr\u00e4nken, es ist dagegen ein klar definierter Prozess mit klar definierten Schritten, der immer wieder neu durchlaufen werden muss. In den seit Jahren ver\u00f6ffentlichten Risikoanalysen wird dieser Prozess \u00e4hnlich beschrieben aber offensichtlich nicht konsequent angewendet.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Planung f\u00fcr die Verhinderung des Eintritts eines bef\u00fcrchteten Szenarios oder der Minderung seiner Folgen sollte man<\/p>\n<ul>\n<li>das Risikomanagement planen<\/li>\n<li>die Risiken identifizieren und gut beschreiben. Das bedeutet festzuhalten, was passieren kann und welche Auswirkung das Ereignis hat, wenn es eintritt.<\/li>\n<li>eine qualitative Risikoanalyse durchf\u00fchren und damit eine Rangliste der Risiken erstellen.<\/li>\n<li>eine quantitative Risikoanalyse durchf\u00fchren, welche die Kosten der Risiken ermittelt<\/li>\n<li>die Risikobew\u00e4ltigungsma\u00dfnahmen planen und danach<\/li>\n<li>die Risikobew\u00e4ltigungsma\u00dfnahmen auch durchf\u00fchren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>W\u00e4hrend der \u00dcberwachung und Steuerung sollte man<\/p>\n<ul>\n<li>die Risiken steuern, also st\u00e4ndig beobachten ob das Risiko eintritt, wie die Ma\u00dfnahmen wirken und ob neue Risiken entstehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1582\" src=\"https:\/\/d800fotos.files.wordpress.com\/2020\/04\/risikoprozess.png\" alt=\"risikoprozess\" width=\"764\" height=\"471\" srcset=\"https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/risikoprozess.png 764w, https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/risikoprozess-300x185.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 764px) 100vw, 764px\" \/><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gibt es zwei M\u00f6glichkeiten der Risikobew\u00e4ltigung:<\/p>\n<ul>\n<li>Man reduziert die Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines Risikos oder<\/li>\n<li>man reduziert die Auswirkung des Risikos<\/li>\n<\/ul>\n<p>Meist wird man beides gleichzeitig versuchen, allerdings gibt es Ereignisse auf deren Wahrscheinlichkeit man wenig oder keinen Einfluss hat. Hier kann man nur versuchen die Auswirkung zu reduzieren.<\/p>\n<p>Der erste Schritt beim Nachdenken dar\u00fcber, wie man mit Risiken umgeht ist eine Strategie f\u00fcr ihre Behandlung festzulegen. Der zweite Schritt ist es, die taktische Ma\u00dfnahme passend zur Strategie auszuw\u00e4hlen. Der dritte ist zu tun, was man geplant hat. Der vierte ist zu beobachten, ob die Ma\u00dfnahmen funktionieren.<\/p>\n<p>Vier m\u00f6gliche Strategien gegen Bedrohungen (Risiken) stehen zu Verf\u00fcgung:<\/p>\n<p>Die Vermeidung<\/p>\n<p>bei der Vermeidung versucht man mit geeigneten Ma\u00dfnahmen die Bedrohung vollst\u00e4ndig auszuschalten \u2013 d. h. die Wahrscheinlichkeit auf null zu reduzieren \u2013 um das gesamte Projekt vor ihren Auswirkungen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die \u00dcbertragung<\/p>\n<p>Hier verlagert man die Auswirkung einer Bedrohung zusammen mit der Verantwortung f\u00fcr deren Bew\u00e4ltigung auf eine dritte Partei, von der man glaubt, dass sie damit besser umgehen kann. Damit wird es aber noch nicht beseitigt. Mit der \u00dcbertragung des Risikos sind meist auch Zahlungen an Dritte verbunden, sogenannte Risikopr\u00e4mien. Diese Strategie ist besonders wirksam bei finanziellen Risiken.<\/p>\n<p>Die Minderung<\/p>\n<p>Wenn man diese Strategie ausw\u00e4hlt, versucht man immer die Eintrittswahrscheinlichkeit oder die Auswirkung des Risikos zu reduzieren. Im Gegensatz zur Vermeidung des Risikos, geht man aber davon aus, dass die Reduzierung der Wahrscheinlichkeit auf null mit der Ma\u00dfnahme nicht gelingen kann. In einzelnen F\u00e4llen macht man auch beides gleichzeitig: Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung reduzieren. Dabei sollte man darauf achten, dass die Kosten f\u00fcr die Minderung nicht h\u00f6her sind als die Kosten des Risikos selbst.<\/p>\n<p>Die Strategie der Minderung wird beim Risikomanagement am h\u00e4ufigsten ausgew\u00e4hlt. Wenn sie fr\u00fch genug angegangen und auch tats\u00e4chlich wie geplant ausgef\u00fchrt wird, ist sie meist preiswerter als eine Probleml\u00f6sung nach Eintritt des Risikos. Wichtig dabei ist und bleibt, dass jede neue Aktivit\u00e4t, die aus einer Ma\u00dfnahme zur Minderung des Risikos resultiert, wieder auf neue Risiken gepr\u00fcft wird und ermittelt wird, wie stark sie das Risiko mindern kann.<\/p>\n<p>Die Akzeptanz<\/p>\n<p>Bei der Wahl dieser Strategie entscheidet man sich daf\u00fcr, das Risiko einzugehen. Die Feststellung lautet: \u201eWir kennen das Risiko und wir akzeptieren es\u201c. Diese Strategie wird oft angewandt, wenn es sich um ein relativ kleines Risiko handelt oder es nicht m\u00f6glich oder wirtschaftlich sinnvoll ist das Risiko anders anzugehen. Die Konsequenz davon ist, dass man den Plan nicht \u00e4ndern wird.<\/p>\n<p>Oft vergessen wird an dieser Stelle, dass man auch dar\u00fcber nachdenken muss, was zu tun ist, wenn das Risiko tats\u00e4chlich eintritt, also ein Problem entstanden ist und alle bisherigen Ma\u00dfnahmen nicht ausreichend gewesen sind. Daf\u00fcr entwickelt man die Notfallpl\u00e4ne oder auch den sogenannten \u201ePlan B\u201c. Im Fall der Pandemie hat sich gezeigt, dass f\u00fcr einige eingetretene Probleme keine Notfallpl\u00e4ne vorhanden waren. Wenn man erst nach dem Eintritt eines Problems seinen Notfallplan entwickelt verliert man meist viel wertvolle Zeit.<\/p>\n<p>Im Fall des obigen Szenarios ist man bis zum dritten Schritt der qualitativen Risikobewertung gekommen. Ob Risikobew\u00e4ltigungsma\u00dfnahmen geplant wurden bleibt unbekannt, tats\u00e4chlich durchgef\u00fchrt wurden sie nicht, wie man z. B. an dem Mangel von Atemschutzmasken und Schutzbekleidung leicht feststellen kann. Nach der Analyse und Bewertung der Risiken aber, muss man einfach weiter machen mit dem Risikomanagement und nicht aufh\u00f6ren. Leider passiert das zu oft und meist. Risikomanagement kostet Geld. Viele vergessen aber, dass Probleml\u00f6sungen oft mehr Geld kosten. Im Bundestag h\u00e4tte man dieses Szenario beraten sollen, danach die Regierung mit der Entwicklung von Risikobew\u00e4ltigungsma\u00dfnahmen beauftragen sollen und deren Durchf\u00fchrung kontrollieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>So h\u00e4tte man schon mit der Kenntnis des Szenarios vor Jahren die ben\u00f6tigte Menge an Schutzbekleidung, Schutzmasken, Beatmungsger\u00e4ten, Notfallversorgung, Desinfektionsmittel etc. bevorraten k\u00f6nnen. Dann brauchte man sich jetzt nicht zu beklagen, dass sie nicht geliefert werden. Aber das h\u00e4tte ja Geld gekostet und jetzt ist alles viel teurer, nicht nur die Schutzmasken, sondern auch die Auswirkung dessen, dass man sie nicht gen\u00fcgend hat. Auch h\u00e4tten Firmen grunds\u00e4tzlich ihre Lagerbest\u00e4nde f\u00fcr solche Szenarien anpassen k\u00f6nnen. Ein &#8222;Notstandsgesetz&#8220; &#8211; nicht nur f\u00fcr den Kriegsfall &#8211; auch f\u00fcr Pandemien h\u00e4tte entstehen k\u00f6nnen, in dem alles das, was man jetzt schnell und ohne gro\u00dfe Beratungen beschlossen hat, festgeschrieben h\u00e4tte sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Unverst\u00e4ndlich und geradezu verwirrend f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung erscheinen die Ma\u00dfnahmen, die einzelne Bundesl\u00e4nder, Landkreise oder St\u00e4dte und Gemeinden unkoordiniert und oft ohne demokratische Legitimierung durchf\u00fchren. Viren kennen keine Grenzen. Regelungen zur Reduzierung des Ansteckungsrisikos m\u00fcssen bundesweit, wenn nicht so gar f\u00fcr ganz Europa gleicherma\u00dfen gelten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1584\" src=\"https:\/\/d800fotos.files.wordpress.com\/2020\/04\/szenario.png\" alt=\"Szenario\" width=\"852\" height=\"149\" srcset=\"https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/szenario.png 852w, https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/szenario-300x52.png 300w, https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/szenario-768x134.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 852px) 100vw, 852px\" \/><\/p>\n<p>Ein Szenario allein ist auch noch keine Beschreibung eines Risikos. In der Methodik des Risikomanagements geht man in drei Schritten vor:<\/p>\n<ul>\n<li>Beschreibung der katastrophalen Folgen<\/li>\n<li>Welches Szenario hat zu diesen katastrophalen Folgen gef\u00fchrt<\/li>\n<li>Welche Grundursachen haben zu dem Szenario gef\u00fchrt<\/li>\n<\/ul>\n<p>Letzteres sind dann die Risiken. Die einfache und mehrfach gestellte Frage &#8222;Warum?&#8220; f\u00fchrt dann letztlich zur Grundursache<\/p>\n<p>Im jetzigen Pandemiefall scheint es das Verzehren von Wildtieren vom Markt in Wuhan gewesen zu sein. H\u00e4tte man nicht in den Jahren seit 2012 daf\u00fcr sorgen k\u00f6nnen, dass das in der Welt verboten und unter Strafe gestellt wird? Auch das st\u00e4ndig engere Zusammenleben von Menschen und Wildtieren in einigen Regionen der Welt f\u00fchrt \u2013 wie schon lange bekannt \u2013 zur \u00dcbertragung von gef\u00e4hrlichen Viren auf den Menschen. Fr\u00fchzeitige Alarmsysteme h\u00e4tten eingerichtet werden k\u00f6nnen. und vieles mehr, wenn man sich fr\u00fch genug damit besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Das ist in kleinen privaten Projekten nicht anders als in einem gro\u00dfen Projekt oder bei der Verhinderung einer Pandemie: Die Methodik und die Prozesse des Risikomanagements gelten in allen F\u00e4llen. Man muss immer das gleiche machen, nur machen muss man es.<\/p>\n<p>Leider wurde der Katastrophenschutz in Deutschland nach 1990 zunehmend reduziert. Das betrifft nicht nur das Gesundheitssystem, sondern auch die Energieversorgung. Meine Hoffnung ist, dass die Situation jetzt zu einem Umdenken f\u00fchrt. Und wir sind in Deutschland noch weitaus besser aufgestellt sind als in vielen anderen L\u00e4ndern der Welt. Dennoch ist das keine Entschuldigung f\u00fcr das Unterlassen von einfachen und effektiven Vorsorgema\u00dfnahmen im Rahmen des Katastrophenschutzes. Ein Pandemieplan, der keine Ma\u00dfnahmen zur Risikobew\u00e4ltigung &#8211; bevor das Problem eingetreten ist &#8211; enth\u00e4lt ist wenig wert.<\/p>\n<p>Auch nach dem jetzt wahr gewordenen Eintritt des bef\u00fcrchteten Szenarios scheint eine Grundregel des Risikomanagements, nach der eine Risikobew\u00e4ltigung nicht mehr kosten sollte als das Risiko selbst, nicht betrachtet oder bewertet zu sein. Wie hoch ist der Schaden, der durch die jetzt getroffenen Ma\u00dfnahmen entsteht? Wie hoch w\u00e4re er mit alternativen Ma\u00dfnahmen? In der Pandemie-Krise zeigt sich wie teuer die Bew\u00e4ltigung einer Krise werden kann. Wie viel h\u00e4tte gutes Risikomanagement gekostet?<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich f\u00fchrt das sehr schnell zu ethischen Fragen. Wie bewertet man Menschenleben und anderes Immaterielles im Vergleich zum wirtschaftlichen Schaden? Hinterher und wenn alles vorbei ist, wei\u00df man nat\u00fcrlich mehr. Das ist das Problem der Unsicherheit.<\/p>\n<p>Wird man in der Politik in der Lage sein eine Exzellenz im Risikomanagement zu erreichen? Das ist nur m\u00f6glich \u00fcber ein Training, das zu mehr Erfahrung f\u00fchrt. Die Erfahrung ist dann wieder die Quelle f\u00fcr eine Risikomanagement-Kompetenz und bringt nachhaltige Wettbewerbsvorteile hin bis zur strategischen Kompetenz, mit der man die Stufe der Exzellenz erreichen kann.<\/p>\n<p>Der weltweite Virus k\u00f6nnte vor allen Dingen die hochentwickelten L\u00e4nder wieder lehren, dass weder alle Lebensrisiken ausgeschaltet werden k\u00f6nnen, der Staat f\u00fcr die Menschen nicht das Denken \u00fcbernehmen, noch der Tod abgeschafft werden kann.<\/p>\n<p><strong>Erg\u00e4nzung am 14.4.2020<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcbrigens bewahrheitet sich gerade meine Beobachtung, warum Risikomanagement in unserer Kultur nicht\u00a0 besonders beliebt ist: Menschen, die Probleme l\u00f6sen steigen in Anerkennung und Bewunderung. Schauen Sie sich die aktuellen Umfragen zur Sonntagsfrage an!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1593\" src=\"https:\/\/d800fotos.files.wordpress.com\/2020\/04\/14-04-_2020_13-31-58.jpg\" alt=\"14-04-_2020_13-31-58\" width=\"792\" height=\"510\" srcset=\"https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/14-04-_2020_13-31-58.jpg 792w, https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/14-04-_2020_13-31-58-300x193.jpg 300w, https:\/\/blog.d80fotos.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/14-04-_2020_13-31-58-768x495.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 792px) 100vw, 792px\" \/><\/p>\n<p>Menschen dagegen, die versuchen Probleme oder auch Krisen zu verhindern, werden als die N\u00f6rgler und Pessimisten angesehen. In der Folge, werden Ma\u00dfnahmen, die zur Vermeidung von Problemen oder ihrer Reduzierung f\u00fchren nicht durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/d800fotos.wordpress.com\/2020\/04\/29\/bleiben-wir-kritisch\/#more-1600\">Hier\u00a0<\/a>gibt es mehr zum Thema.<\/p>\n<p>Volker Gottwald<\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat Deutschland getroffen und es wurden von der Regierung einschneidende Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Folgen ergriffen. 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